Landes-Info
Fläche 1996: 241 139
Einwohner in Tausend 1996: 19 741
Einwohner je km² 1996: 82
Bevölkerung: Ugander; (Z 1991) 16 671 705 Einw. —; (S) insg. 45 ethn. Gruppen: 50% Bantu-Gruppen, (darunter 28% Buganda), 26% west- und ostnilotische Gruppen, 5% sudanesische Gruppen; indische, europäische, und arabische, Minderh.
Anteil städtischer Bevölkerung in %: 13

Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen:
Bei Direkteinreise keine, bei Einreise über ein Gelbfieber-Endemieland (u.a. Zentralafrika, Südamerika) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Denken Sie daran, insbesondere wenn Sie eine Rundreise durch mehrere Länder planen.
Abweichend von den offiziellen Bestimmungen kann gelegentlich eine Gelbfieberimpfung verlangt werden, insbesondere bei Ankunft aus einem Land mit Gelbfieber bzw. bei Einreise außerhalb der internationalen Flughäfen.
Empfohlene Impfungen:
Gelbfieber, Tetanus/Diphtherie, Polio, Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus
Malariagefährdung:
Hohes Risiko ganzjährig im ganzen Land.
C-Region nach WHO; Empfehlung: Mückenschutzmittel, bedeckende Kleidung nach Sonnenuntergang, medikamentöse Vorbeugung
oder Mitnahme eines Stand-by-Präparates nach Verordnung durch Ihren Arzt.
Weitere Erkrankungen:
Drakunkulose. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Onchozerkose. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Bilharziose (S.haematobium und
S. mansoni).Verbreitung :geringe bis mittlere Verbreitung.
Afrikanische Trypanosomiasis (gambiense und rhodesiense). Verbreitung:
Mittelgradig verbreitet.
Besondere Einreisebestimmungen:
Bei längerem Aufenthalt muss in der Regel das Ergebnis eines HIV-Testes nachgewiesen bzw. ein Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Touristen sind davon normalerweise nicht betroffen. Erkundigen Sie sich ggf. vor Ausreise nach dem aktuellen Stand.
Allgemeine Hinweise:
Reiseapotheke
Reiseversicherungen
Gesundheitsratschläge
Aktuelle Hinweise
Stand:
25.08.04
Das Auswärtige Amt weist auf einige Risiken bei Reisen nach Uganda hin.
Die Sicherheitsrisiken bei Reisen sowohl nach Norduganda (insbesondere in
die Distrikte Gulu, Kitgum, Kotido und Moroto) als auch in den Westen des
Landes (Distrikt Bundibugyo sowie die an das Ruwenzori-Gebirge angrenzenden
Teile der Distrikte Kabarole und Kasese) bestehen weiterhin. Besondere
Aufmerksamkeit für die eigene Sicherheit ist bei Fahrten in das südwestliche
Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo (ex Zaire) angezeigt.
Nach Überfällen bewaffneter Gruppen auf touristische Besucher sowohl im
Murchison Falls National Park, als auch im Queen Elizabeth National Park mit
insgesamt über 12 Toten unter den Reisenden wird vor Fahrten in die beiden
Parks derzeit gewarnt.
Das Auswärtige Amt warnt ferner vor Reisen in das Ruwenzori-Gebirge,
hier insbesondere in den Bwindi Impenetrable National Park und den Mgahinga
National Park. Touristen setzen sich unmittelbarer Gefährdung für Leib und
Leben aus.
Leider haben bewaffnete Überfälle auch auf der Straßenverbindung zum
internationalen Flughafen Entebbe zugenommen, so dass empfohlen wird, bei
Fahrten mit eigenen oder gemieteten Wagen, wenn möglich, im Konvoi zu
fahren. Bei Fahrten mit Taxis sollten nur Fahrzeuge der als seriös
bekannten Unternehmen (im Hotel zu erfragen) benutzt werden und, wenn das
gebuchte Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen anbietet, diesen auch
zu nutzen.
Es wird auch geraten, wenn möglich Nachtflüge (aus- oder eingehend) zu
vermeiden.
Zunahme von Durchfallerkrankungen und auch
Cholera. Konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.
Zunahme von Erkrankungen an Meningokokkenmeningitis. Übertragung durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Abenteuerreisende sollten geimpft sein.
Nach örtlichen Berichten benutzen die einheimischen Fischer Gifte (wahrscheinlich Pestizide), um die Fangausbeute zu steigern. Bis auf weiteres sollte auf Verzehr von Fischen verzichtet werden.
Wir bemühen uns, die
Informationen ständig zu aktualisieren, können aber keine Gewähr für die
Richtigkeit der Angaben übernehmen.