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Landes-Info
Fläche (km²) 1996: 238 537
Einwohner in Tausend: 1996: 17 522
Einwohner je km² 1996: 74
Bevölkerung: Ghanaer; (Z 1984) 12 296 081 Einw. —; (F 1991) fast ausschließlich Kwa-Gruppen, : 52,4% Aschanti, und Fanti der Akan-Gruppe, (im S), 11,9% Ewe, (imSO), 7,8% Ga und Ga-Adangbe, 1,3% Yoruba; Gur-Gruppen: 15,8% Mossi, 11,9% Guan, u.a. (im N), 3,3% Gurma; außerdem Mande, Haussa, Fulbe, u.a. sowie 6 000 Europäer
Anteil städtischer Bevölkerung in %: 36

Gesundheit
- Vorgeschriebene Impfungen:
Bei Einreise ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Abweichend von den offiziellen Bestimmungen kann gelegentlich eine Choleraimpfung verlangt werden, insbesondere bei Ankunft aus einem Land mit Cholera bzw. bei Einreise außerhalb der internationalen Flughäfen.
Gelbfieber, Tetanus/Diphtherie, Polio, Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus
Hohes Risiko ganzjährig im ganzen Land
C-Region nach WHO; Empfehlung: Mückenschutzmittel, bedeckende Kleidung nach Sonnenuntergang, medikamentöse Vorbeugung oder Mitnahme eines Stand-by-Präparates nach Verordnung durch Ihren Arzt.
Drakunkulose. Verbreitung : stark verbreitet.
Onchozerkose. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Afrikanische Trypanosomiasis (gambiense). Verbreitung: Mittelgradig
verbreitet.
Reiseapotheke
Reiseversicherungen
Gesundheitsratschläge
Aktuelle Hinweise
Stand: 25.08.04
Das Auswärtige Amt sieht keinen Anlass, von Reisen nach Ghana abzuraten.
Ghana, touristisch noch wenig erschlossen, ist grundsätzlich ein sicheres
Reiseland mit einer relativ geringen Kriminalitätsrate und einer freundlichen
Bevölkerung.
Allerdings ist in letzter Zeit insbesondere in der Hauptstadt Accra eine spürbare
Zunahme von Vermögensdilikten, darunter auch Raubüberfälle auf offener Straße
unter Anwendung von Waffengewalt gegen Ausländer, wahrnehmbar.
Die nördlichen Landesteile sollten vorerst nach Möglichkeit gemieden
werden. Dort kam es Ende März zu gewaltsamen lokalen Unruhen in Yendi (ca.
100 km östlich von Tamale).
Am Flughafen Kotoka kommt es häufig zu Diebstahl von Gepäck und
Reisedokumenten. Gefährtete Zonen sind darüber hinaus das Geschäftsviertel
Osu, hier insbesondere die Umgebung von Banken und Supermärkten sowie die
Wohnbezirke von Ausländern (Stadtteile Cantonments, Labone und Airport
Residential Area).
Zu besonderer Wachsamkeit und Vorsicht, insbesondere bei Dunkelheit, wird
daher geraten.
Die Unfallgefahr im Straßenverkehr ist hoch. Nachtfahrten über Land
sollten wegen des schlechten Straßenzustands und häufig unzureichender
Beleuchtung anderer Fahrzeuge vermieden werden.
Die Telefonnummer der Deutsche Botschaft in Accra lautet: (00233 21) 24 10
82, 22 13 11, 22 13 26, Fax: (00233 21) 22 13 47.
Bei Weiterreise nach Nigeria kann gelegentlich eine Impfbescheinigung gegen Cholera verlangt werden.
Zunahme von Durchfallerkrankungen und auch Cholera. Konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.
Wir bemühen uns, die Informationen ständig zu
aktualisieren, können aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben
übernehmen.
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