Touristenregionen gelten nicht als malariafrei.
Amöbiasis. Verbreitung:
Mittelgradige Verbreitung
Filariose (Wuchereria bancrofti).
Verbreitung: Mittelgradige Verbreitung
Bilharziose (S. mansoni).
Verbreitung: Mittelgradige Verbreitung
Reiseapotheke
Reiseversicherungen
Gesundheitsratschläge
Aktuelle Hinweise
Stand: 25.08.04
Bei Beachtung der üblichen Umsicht und Sorgfalt gilt die Dominikanische
Republik trotz einer erhöhten Anzahl von Gewaltfällen, u.a. auch
Vergewaltigungen, gegen Touristen grundsätzlich als sicheres Urlaubsland. Die
Aufklärung von Straftaten entspricht nicht den deutschen Maßstäben.
Drogenkonsum und Drogenhandel sind, auch bei geringsten Mengen, strafbar. Bei
Verstößen gegen die Drogengesetzgebung werden hohe Strafen verhängt, eine
Freilassung gegen Kaution ist ausgeschlossen. Deshalb ist Vorsicht geboten bei
Entgegennahme von Paketen von Fremden und beim unbeaufsichtigten Parken von
Fahrzeugen, um unbeabsichtigten Transport von Drogen auszuschließen.
Reisende sollten unbedingt auf besondere Hygienemaßnahmen vor Verzehr von
Obst, Gemüse und Fleisch achten; jedenfalls alles frisch gekocht oder frisch
selbst geschält verzehren.
Seit Juni 2000 wurden vermehrt Fälle von Poliomyelitis (Kinderlähmung)
bekannt. Schon 1997 und 1998 war es zu kleineren Ausbrüchen gekommen. Damit
besteht nach 10 Jahren in einem der meistbereisten Länder der Neuen Welt wieder
ein Polio-Risiko! Reisende brauchen einen belastbaren Impfschutz:
Grundimmunisierung, letzte Impfung nicht älter als 10 Jahre.
Von November 1999 bis Februar 2000 trat an der SO-Küste der Dominikanischen
Republik Malaria tropica auf. Seitdem
sind keine neuen Fälle mehr beobachtet worden. Schutz vor Mückenstichen wird
weiterhin landesweit empfohlen; die zusätzliche Chemoprophylaxe mit Chloroquin
scheint nur noch bei mehrtägigen Ausflügen ins Binnenland erforderlich zu
sein.
Relativ häufig im Gastland sind ebenfalls durch Insekten übertragene Dengue-Virus-Infektionen.
Vor der Ausreise sollte ein erfahrener Tropenmediziner bezüglich der
individuellen Prophylaxemaßnahmen befragt werden.
Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht geeignet. Das Trinkwasser sollte in
abgepackter Form in Geschäften erworben werden.
In der warmen Jahreszeit (April bis September) sollte der Verzehr von Fisch
(internationale Hotels ausgenommen) vermieden werden. Es besteht die Gefahr,
dass diese Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch bei Menschen zu
schweren Vergiftungen führen können. Den Fischen selbst sind keinerlei Veränderungen
anzumerken.
Zunahme von Durchfallerkrankungen. Konsequente Nahrungs- und
Trinkwasserhygiene.
Im Laufe des letzten halben Jahres sind in der Dominikanischen Republik und
im benachbarten Haiti mehrere Personen an Poliomyelitis (Kinderlähmung)
erkrankt, obwohl die Krankheit in dieser Region seit 10 Jahren ausgerottet ist.
Reisende sollten Impfschutz beachten, bzw. auffrischen lassen, wenn dieser
unvollständig ist oder die letzte Impfung länger als 10 Jahre zurückliegt.
Wir bemühen uns, die Informationen ständig zu
aktualisieren, können aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben
übernehmen.