Landes-Info
Fläche (km²) 1996: 462 840 km²; Ostteil der Insel Neuguinea, Bismarck-Archipel (New Britain, New Ireland, New Hanover u.a.), Bougainville und Buka (Salomon-Inseln), Admiralty Islands, Louisiade Archipel, d'Entrecasteaux Islands, Trobriand Islands und 600 kleinere Inseln
Einwohner in Tausend 1996: 4 401
Bevölkerung: Papua-Neuguineer; (Z 1990) 3 761 954 Einw. —; (S) rd. 750 Ethnien: hauptsächlich Papua, an S- undNW-Küste malaiische (indonesische) Gruppen, im N melanesische, im O polynes. Gruppen; chines. Minderheit, ca. 30 000 Weiße
Anteil städtischer Bevölkerung in %: 16

Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen:
Bei Direkteinreise keine, bei Einreise über ein Gelbfieber-Endemieland (u.a. Zentralafrika, Südamerika) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Denken Sie daran, insbesondere wenn Sie eine Rundreise durch mehrere Länder planen.
Empfohlene Impfungen:
Tetanus/Diphtherie, Polio, Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus
Malariagefährdung:
Hohes Risiko ganzjährig im ganzen Land.
C-Region nach WHO; Empfehlung: Mückenschutzmittel, bedeckende Kleidung nach Sonnenuntergang, medikamentöse Vorbeugung oder Mitnahme eines Stand-by-Präparates nach Verordnung durch Ihren Arzt.
Weitere Erkrankungen:
Filariose (Wuchereria bancrofti).
Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Frambösie. Verbreitung;: Mittelgradig verbreitet.
Strongyloidiasis. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Trichuriasis. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Besondere Einreisebestimmungen:
Bei längerem Aufenthalt muss in der Regel das Ergebnis eines HIV-Testes nachgewiesen bzw. ein Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Touristen sind davon normalerweise nicht betroffen. Erkundigen Sie sich ggf. vor Ausreise nach dem aktuellen Stand.
Allgemeine Hinweise:
Reiseapotheke
Reiseversicherungen
Gesundheitsratschläge
Aktuelle Hinweise
Stand:
25.08.04
Nach mehrtägigen Studentenunruhen, bei denen es Tote und Verletzte gegeben
hat, muss damit gerechnet werden, dass es in Port Moresby und u.U. auch an
anderen Orten des Landes zu Ausschreitungen kommt, die sich auch gegen Ausländer
richten können.
Das Auswärtige Amt rät daher bis auf weiteres von Reisen nach
Papua-Neuguinea ab.
Im
Rahmen von sozial bedingter Beschaffungskriminalität kommt es zu Einbrüchen
und - teilweise bewaffneten - Raubüberfällen. Allein reisende Frauen setzen
sich dem Risiko einer Vergewaltigung aus. In allen Fällen ist keine
Differenzierung nach Herkunft, Hautfarbe oder Position der Opfer auszumachen.
Zur Vorsorge werden folgende Maßnahmen empfohlen:
- Keine Spaziergänge, Fahrten und Reisen nach Einbruch der Dunkelheit.
- Keine Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, sondern Rückgriff auf
Transportmittel der Hotels, Reiseveranstalter, allenfalls Taxis
- Angepasstes Verhalten: Keine Überheblichkeit gegenüber Einheimischen,
kein Offenbaren eigener Zahlungsmittel, der Ortsüblichkeit angepasste (weite)
Kleidung bei Frauen.
Ausländische Opfer von Gewalttaten müssen nach einer Erstversorgung in
Papua-Neuguinea oft zur weiteren Behandlung nach Australien ausgeflogen werden.
Die Mitgliedschaft in einer Organisation, die Ambulanzflüge durchführt, wird
daher angeraten.
Zunahme von Erkrankungen an Japanischer Encephalitis. Übertragung durch Mücken. Konsequenter Mückenschutz auch am Tage. Risikoreisende sollten geimpft sein.
Zunahme von Erkrankungen an Typhus. Konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Reisende sollten gegen Typhus, aber auch gegen Hepatitis A geimpft sein.
Zunahme von Durchfallerkrankungen. Konsequente Nahrungs- und Trinkwasserhygiene.