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Landes-Info
Fläche (km²) 1996: 75 517 km²; davon Panama-Kanalzone 1432km²
Einwohner in Tausend1996: 2 674
Einwohner je km² 1996: 35
Bevölkerung: Panamaer; (Z 1990) 2 329 329 Einw. — 65% Mestizen, 13% Schwarze und Mulatten, 10% Weiße (Kreolen), 8,3% Indianer, ( 5,3% Guaymi, 2% Kuna, 0,6% Emberá), 2% Asiaten
Anteil städtischer Bevölkerung in %: 56

Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen:
Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Abweichend von den offiziellen Bestimmungen kann gelegentlich eine Choleraimpfung verlangt werden, insbesondere bei Ankunft aus einem Land mit Cholera bzw. bei Einreise außerhalb der internationalen Flughäfen.
Empfohlene Impfungen:
Tetanus/Diphtherie, (Polio), Hepatitis A, evtl. Typhus, Hepatitis B
Gelbfieber für Reisen in die Provinz Darien.
Malariagefährdung:
Geringes Risiko ganzjährig in ländlichen Gebieten.
A-Region nach WHO; Empfehlung: Mückenschutzmittel, bedeckende Kleidung nach Sonnenuntergang, medikamentöse Vorbeugung oder Mitnahme eines Stand-by-Präparates nach Verordnung durch Ihren Arzt.
Weitere Erkrankungen:.
Kutane Leishmaniose
(L. brasiliensis panamensis).
Verbreitung: Mittelgradig verbreitet, besonders an der Atlantikküste.
Amerikanische Trypanomiasis. Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Besondere Einreisebestimmungen:
Bei längerem Aufenthalt muss in der Regel das Ergebnis eines HIV-Testes nachgewiesen bzw. ein Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Touristen sind davon normalerweise nicht betroffen. Erkundigen Sie sich ggf. vor Ausreise nach dem aktuellen Stand.
Allgemeine Hinweise:
Reiseapotheke
Reiseversicherungen
Gesundheitsratschläge
Aktuelle Hinweise
Stand: 25.08.04
Das Auswärtige Amt weist auf ein Sicherheitsrisiko bei Reisen nach
Panama hin.
Von einer Durchquerung der Urwaldprovinz Darién in Richtung Kolumbien
ist dringend abzuraten, auch wenn Reiseführer solche Touren empfehlen.
Es gibt – entgegen den Angaben auf verschiedenen Landkarten – keine Straßenverbindung
nach Kolumbien, sondern lediglich Dschungelpfade, die nur im Fußmarsch
(ohne Motorrad o.ä.) zu bewältigen sind. Abgesehen von der prekären
Gesundheitslage (u.a. Cholera,
Malaria),
stellen vor allem die grenznahen Gebiete des Darién de facto rechtsfreies
Gebiet dar, in dem u.a. kolumbianische Guerrillas und Drogenhändler
operieren.
Im März 1997 sind deutsche und österreichische Touristen nach der Grenzüberschreitung
auf kolumbianischem Staatsgebiet entführt und 2 von ihnen ermordet worden.
Auch in Panama ist mit (bewaffneter) Gewaltkriminalität zu rechnen. Die
meisten öffentlichen Gebäude, Restaurants, Hotels sowie viele Wohnhäuser
und alle Geldinstitute werden rund um die Uhr von bewaffnetem
Sicherheitsdienst bewacht. Im eigenen Interesse sollte der Reisende die üblichen
Verhaltensregeln befolgen (auf offener Straße keinen Schmuck tragen, wenig
Bargeld und nur Kopien der Reisepässe mit sich führen etc.) und folgende
Gebiete mit großem Risiko von Raubüberfällen auf Touristen meiden:
– in Panama-Stadt: El Chorillo, Curundú, Río Abajo, San Miguelito,
die Altstadt "Casco Viejo" (nachts), Kanalbrücke;
- außerhalb: Colón, Grenzgebiet zu Kolumbien (Darién).
Zunahme von Erkrankungen an Dengue-Fieber. Übertragung durch Mücken; konsequenter Mückenschutz auch am Tage.
Wir bemühen uns, die Informationen ständig zu
aktualisieren, können aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben übernehmen.
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