Fläche 1996: 796 095 km²; ohne Northern Areas mit 72 520km² und das von Pakistan besetzte Azad Kashmir (78 114km²)
Einwohner in Tausend 1996: 133 510
Einwohner je km² 1996: 168
Bevölkerung: Pakistaner (Pakistani); (Z 1981) 84 253 644 Einw. — (S) 50% Pandschabi, 15% Sindhi, 15% Paschtunen, 8% Mohajiren, 5% Balutschen, 7% Sonstige
Anteil städtischer Bevölkerung in %: 35
Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen:
Bei Direkteinreise keine, bei Einreise über ein Gelbfieber-Endemieland (u.a. Zentralafrika, Südamerika) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Denken Sie daran, insbesondere wenn Sie eine Rundreise durch mehrere Länder planen.
Empfohlene Impfungen:
Tetanus/Diphtherie, Polio, Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus
Malariagefährdung:
Mittleres Risiko ganzjährig in allen Gebieten unterhalb 2000m Höhe.
B-Region nach WHO; Empfehlung: Mückenschutzmittel, bedeckende Kleidung nach Sonnenuntergang, medikamentöse Vorbeugung
oder Mitnahme eines Stand-by-Präparates nach Verordnung durch Ihren Arzt.
Weitere Erkrankungen:
Echinokokkose (E. granulosus). Verbreitung: Mittelgradig verbreitet,
besonders im Norden.
Typhoides und Paratyphoides Fieber. Verbreitung: Mittelgradig
verbreitet.
Besondere Einreisebestimmungen:
Bei längerem Aufenthalt muss in der Regel das Ergebnis eines HIV-Testes nachgewiesen bzw. ein Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Touristen sind davon normalerweise nicht betroffen. Erkundigen Sie sich ggf. vor Ausreise nach dem aktuellen Stand.
Allgemeine Hinweise:
Reiseapotheke
Reiseversicherungen
Gesundheitsratschläge
Aktuelle Hinweise
Stand: 25.08.2004
Die Sicherheitslage für Pakistan-Reisende hat sich zwar trotz der
Terroranschläge gegen öffentliche Einrichtungen in den USA am 11.09.2001
bislang noch nicht sichtbar verändert. Das Auswärtige Amt rät jedoch,
Reisen nach Pakistan zum gegenwärtigen Zeitpunkt zurückzustellen. Allen
deutschen Staatsangehörigen, die sich in Pakistan aufhalten, wird empfohlen,
ihren Aufenthalt in Pakistan daraufhin zu überprüfen, ob er unabdingbar ist.
Wer zu dem Schluss kommt, dass er selber oder seine Angehörigen keinen
zwingenden Grund haben, in Pakistan zu bleiben, sollte aus Pakistan ausreisen.
Allen deutschen Staatsangehörigen, die sich in der pakistanischen
Nord-West-Frontier-Provinz, der Provinz Belutschistan oder in den nördlichen
Territorien aufhalten wird geraten, diese Gebiete umgehend zu verlassen.
Es könnten sich jederzeit zusätzliche Gefährdungen insbesondere für
westliche Ausländer ergeben, falls die Reaktion westlicher Staaten auf die
genannten Terrorangriffe als anti-islamisch wahrgenommen würde. Es wird
deshalb auch von Reisen in das Landesinnere abgeraten.
Die größeren Städte des Landes sind immer wieder Schauplätze
ethnischer, politischer aber auch religiös motivierter Gewalttaten. Es
empfiehlt sich deshalb, im Licht der aktuellen Entwicklung während eines
Aufenthaltes in größeren Städten des Landes, sachkundigen Rat im Hinblick
auf besonders sensible Orte und Stadtbezirke einzuholen. In Karachi sollte
auch im Hinblick auf die allgemeine Kriminalität vor dem Besuch abgelegener
Stadtbezirke ortskundiger Rat eingeholt werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass in allen größeren Städten des Landes
Flughafentransfers von den Hotels angeboten werden.
Es wird empfohlen, vor Reiseantritt die Berichterstattung in den Medien zu
verfolgen.
Deutsche Staatsangehörige, die beabsichtigen, Pakistan auf dem Landweg
nach Indien zu verlassen (Grenzübergang Lahore-Amritsar) werden darauf
hingewiesen, dass die Erteilung eines Sichtvermerks durch die indische High
Commission in Islamabad ein bis zwei Tage in Anspruch nimmt.
Im Zweifel sollte die Deutsche Botschaft Islamabad (Diplomatic Enclave,
Ramna 5, Tel. 0092 ' 51 ' 2279430-5) oder das Deutsche Generalkonsulat in
Karachi (92-A'7, Block 5, Clifton, Tel. 0092 ' 21 ' 5873782-3, Fax 5874009)
kontaktiert werden.
Generell wird darauf hingewiesen, dass ab dem 26.09.2001 deutsche
Staatsangehörige bei der Einreise nach Pakistan einen gültigen Sichtvermerk
einer pakistanischen Auslandsvertretung vorweisen müssen. Die bisherige
Praxis, ein Visum auch bei der Einreise am Flughafen erhalten zu können,
wurde aufgehoben.
Zunahme von Durchfallerkrankungen einschließlich Hepatitis A und Hepatitis E landesweit. Konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Hepatitis A Impfung empfohlen.
Erhöhtes Risiko der Tollwut
(Abenteuerreisende sollten vorbeugenden Impfschutz erwägen)