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Landes-Info
Fläche (km²) 1996: 147 181
Einwohner in Tausend 1996: 22 037
Einwohner je km² 1996: 150
Bevölkerung: Nepalesen; (Z 1991) 18 491 097 Einw. — (S); mehrheitl. indoarische Gruppen, : 52% Nepalesen, 11% Maithili, 8% Bhojpuri, 3,6% Tharu, u.a.; dazu tibetobirman. Gruppen, : 3,5% Tamang, 3,0% Newari, 1,4% Magar, 1,2% Gurung, 0,2% Limbu; rd. 60 000 Tibetaner u.a.
Anteil städtischer Bevölkerung in %: 11

Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen:
Bei Direkteinreise keine, bei Einreise über ein Gelbfieber-Endemieland (u.a. Zentralafrika, Südamerika) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Denken Sie daran, insbesondere wenn Sie eine Rundreise durch mehrere Länder planen.
Empfohlene Impfungen:
Tetanus/Diphtherie, Polio, Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus
Malariagefährdung:
Geringes bis mittleres Risiko in Regionen unterhalb 1300m Höhe (B).
B-Region nach WHO; Empfehlung: Mückenschutzmittel, bedeckende Kleidung nach Sonnenuntergang, medikamentöse Vorbeugung
oder Mitnahme eines Stand-by-Präparates nach Verordnung durch Ihren Arzt.
Weitere Erkrankungen:
Bakterielle Enteritiden. Verbreitung : stark verbreitet.
Echinokokkose (E. granulosus). Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Filariose (Wuchereria bancrofti).
Verbreitung: Mittelgradig verbreitet.
Typhoides und paratyphoides Fieber. Verbreitung: Mittelgradig
verbreitet.
Besondere Einreisebestimmungen:
Bei längerem Aufenthalt muss in der Regel das Ergebnis eines HIV-Testes nachgewiesen bzw. ein Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Touristen sind davon normalerweise nicht betroffen. Erkundigen Sie sich ggf. vor Ausreise nach dem aktuellen Stand.
Allgemeine Hinweise:
Reiseapotheke
Reiseversicherungen
Gesundheitsratschläge
Aktuelle Hinweise
Stand: 25.08.04
Nepal gilt bislang trotz terroristischer Aktivitäten radikaler Aufständischer
("Maoisten") immer noch als verhältnismäßig sicheres Reiseland.
Das Auswärtige Amt macht jedoch auf folgende Sicherheitsaspekte aufmerksam:
Die allgemeine Kriminalität hält sich in Grenzen. In städtischen
Gebieten besteht jedoch erhöhte Diebstahlsgefahr. Gewarnt wird auch vor
Ansinnen von betrügerischen Juwelieren (in Kathmandu) an Touristen,
"Edelsteine" (die sich später als wertlos erweisen) mit ins Ausland
zu nehmen, wo ihnen der zuvor hinterlegte Dollarbetrag vom Abnehmer erstattet
werde. In Städten, insbesondere in Kathmandu, kann es durch kurzfristig angekündigte
Streiks oder Ausgangssperren jederzeit zu Erschwernissen (z.B. Schließung von
Geschäften und/oder Hotels) bis zu Ausfällen im öffentlichen Leben (z.B. im
Transportwesen) kommen. Auch gewaltsame Straßendemonstrationen können nicht
ausgeschlossen werden. Touristen wird empfohlen, Menschenansammlungen zu
meiden.
Die Hauptreisegebiete Nepals gelten weiterhin als sicher. Dies gilt
insbesondere für das Kathmandu-Tal und die bekannten und viel genutzten
Trekkingrouten. Allerdings gibt es Berichte über vereinzelte Übergriffe
(Raub, Erpressung) auf Touristen in der Langtang-Region, im Annapurna-Gebiet
um Ghorepani, in der Umgebung von Jiri, im Gebiet des Karnali Flusses sowie im
Distrikt Humla (Hauptreiseroute Nepal/Tibet)..
In Nepal sind im Zusammenhang mit terroristischen Aktionen
"maoistischer" Aufständischer seit Februar 1996 etwa 1.800
(ausschließlich einheimische) Menschen ums Leben gekommen. Gemieden werden
sollten die gesamte Mittelwestregion einschließlich der Distrikte Dolpa (Doelpo),
Rukum und Gorkha. Weiterhin die Distrikte Arghakanchi und Gulmi (Westregion)
sowie Sindhupalchok, Sindhuli, Dhading und Dolakha (Zentralregion). Es gilt
als unbedenklich, diese Gebiete mit öffentlichen oder privaten
Verkehrsmitteln ohne Übernachtung oder längere Aufenthalte auf den Hauptstraßen
zu durchfahren.
Bereits seit April dieses Jahres, besonders aber nach dem Massaker vom 1.
Juni im Königspalast haben die "Maoisten" ihre Überfälle auf
abgelegene Polizeiposten verstärkt. Dabei waren auch außerhalb der im Westen
Nepals gelegenen Kernzone des "maoistischen" Aufstands zahlreiche
Todesopfer und Verschleppungen von Polizeibeamten zu beklagen. Die Aufständischen
haben damit ihr Aktionsgebiet stark erweitert.
Nepal-Reisenden wird empfohlen, sich bei Trekking-Vorhaben in abgelegenen
Gebieten vorher bei der Deutschen Botschaft in Kathmandu (Tel.:
00977-1-412786; Fax: 00977-1-416899; e-mail: gerembnp@mos.com.np
) über die Sicherheitslage zu informieren und sich dort unter Angabe der
Trekking-Route registrieren zu lassen. Trekker sollten grundsätzlich nicht
ohne Führer und vor allem nicht alleine unterwegs sein, sich vielmehr einer
Gruppe oder einem professionellen Trekking-Unternehmen anschließen. Bei
Reisen nach Tibet sind evtl. Rettungsmaßnahmen von nepalischem Territorium
aus, wenn überhaupt, nur unter Überwindung großer administrativer
Schwierigkeiten möglich.
Bei Inlandsflügen besteht angesichts schwieriger Start- und Landeverhältnisse
generell ein Unfallrisiko, das auch bei nächtlichen Fahrten per Überlandbus
gilt. Die Sicherheitsprobleme auf dem internationalen Flughafen Kathmandu, die
in der Vergangenheit (zuletzt im Oktober 2000) wegen einfallender Vogelschwärme
zu mehreren Zwischenfällen bei Start und Landung von Flugzeugen geführt
haben, scheinen überwunden zu sein. In jüngster Zeit hat es keine solchen
Zwischenfälle mehr gegeben.
Botschaften:
Diplomatische Vertretung für Deutschland:
Botschaft, Katmandu, Tel. 009771 / 41 27 86, 41 68 32, 41 66 55
Zunahme von Masernerkrankungen im Kalikot-Distrikt, einem höher gelegenen
Gebiet im mittleren Westen. Reisende sollten geimpft sein.
Wir
bemühen uns, die Informationen ständig zu aktualisieren, können aber keine
Gewähr für die Richtigkeit der Angaben übernehmen.
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